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Zukunft Igls

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Patscherkofelbahn

Was haben diese Pflanzen auf einer Höhe von 2000 Meter verloren?

Im Zuge der großen Erdbauarbeiten der neuen Patscherkofelbahn kamen wahrscheinlich mit der gelieferten Erde aus dem Tal zahlreiches Pflanzenmaterial(Raps?) in alpines Gelände nahe dem Landschaftsschutzgebiet. Dieses Pflanzenmaterial ist dort oben höchstwahrscheinlich nicht heimisch!
Ob das wirklich überlegt war?
Was sagt denn die vorgeschriebene ökologische Baubegleitung dazu?

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Windsperren für die neue Patscherkofelbahn gibt es zahlreich im Sommer wie im Winter!

Was kostet so ein Ausfall wegen einer Windsperre?

Sommer_11_10_2018_Windsperre

Patscherkofel-Kosten als Zündstoff für Innsbrucker Koalition

Gemeinderat befasst sich mit Millionendebakel und sucht Schuldige Innsbruck 

Die Zeichen stehen auf Sturm für die Innsbrucker Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Nachdem der Stadtsenat die regelrecht explodierenden Mehrkosten für die Neugestaltung des Patscherkofels mit 4:2 Gegenstimmen am Mittwoch abgesegnet hat, soll nun der Gemeinderat folgen. Der grüne Neobürgermeister Georg Willi versucht zu kalmieren und hat bereits das unabhängige Kontrollamt eingeschaltet.

Mehr Geld, weniger Anlagen

Die Zahlen sind alarmierend. Wurden für das Projekt im Frühjahr 2015 noch 20,9 Millionen Euro veranschlagt, so liegt man heute – inklusive der elf Millionen für den Kauf der alten Anlagen von ÖSV-Präsident und Unternehmer Peter Schröcksnadel – bei knapp 83 Millionen Euro. Und das, obwohl die geplante Rodelbahn und der Badeteich bereits gestrichen wurden.

Für Oppositionsführer Rudi Federspiel (FPÖ) „ein Fiasko, das seinesgleichen sucht“. Er will die Staatsanwaltschaft einschalten und arbeitet bereits an einer Sachverhaltsdarstellung. Besonders sauer stößt ihm auf, dass er im Wahlkampf noch als „Lügner und Pinocchio“ gebrandmarkt worden sei, weil er prognostiziert habe, dass die Kosten am Patscherkofel noch weiter steigen würden.

Elf Millionen Euro Mehrkosten seit Anfang Mai

Seine Prognose hat sich bewahrheitet. Allein seit der Wahl Anfang Mai kamen noch einmal elf Millionen an Mehrkosten dazu. „Wäre das vor der Wahl bekannt gewesen, hätte das Ergebnis wohl anders ausgesehen“, ärgert sich der FPÖ-Politiker. Dass nun Grüne, ÖVP und SPÖ die Schockierten mimen, hält Federspiel für Theater: „Die waren alle in einer Viererkoalition und wurden jeden Montag über den Stand der Dinge am Patscherkofel informiert.“

SPÖ-Stadtparteiobmann Helmuth Buchacher weist derlei Vorwürfe zurück: „Man hat uns nicht alles mitgeteilt.“ Noch im März 2018 habe es seitens der Geschäftsführung der Patscherkofelbahn geheißen, dass alles in Ordnung sei. „Während den Regierungsverhandlungen nannte man dann plötzlich vier Millionen an Mehrkosten, danach noch einmal sechs Millionen.“ Für ihn sei das ein Schock gewesen, so Buchacher.

Rücktritte gefordert

Es wird am Donnerstag jedoch beim politischen Säbelrasseln bleiben. Bis das Kontrollamt einen Bericht vorlegt, werden noch Monate vergehen. Ob dann noch jemand die politische Verantwortung für das Debakel tragen wird, ist fraglich. Federspiel fordert jedenfalls die Rücktritte von Exbürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI), Grünen-Stadträtin Uschi Schwarzl und ÖVP-Vizebürgermeister Franz Gruber, die allesamt in das Patscherkofel-Projekt eingebunden waren.

Bürgermeister Willi ließ bereits vorsichtig anklingen, dass er nicht dafür garantieren könne, dass nicht noch mehr Nachzahlungen fällig werden. Denn bislang wurde erst ein Bruchteil der erbrachten Leistungen abgerechnet. (Steffen Arora, 13.6.2018) –

Mehr dazu unter: https://derstandard.at/2000081520229/Patscherkofel-Kosten-als-Zuendstoff-fuer-Innsbrucker-Koalition

Anzeige an die BH Innsbruck wegen Gesetzesbruch im Landschaftsschutzgebiet

Sehr geehrte Frau Mag. Felipe, sehr geehrter Herr Dr. Nairz, sehr geehrte Frau Mag. Matt, sehr geehrter Herr Mag. Kostenzer, sehr geehrter Her Mag. Rieder, sehr geehrter Herr DI Christian Mayr,

 

vor ein paar Wochen habe ich bereits auf den wahrscheinlichen Gesetzesbruch im Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel-Zirmberg hingewiesen und angezeigt.

Ich habe auch zahlreiche Fotos gemacht und bereits veröffentlicht – diese kann man sich im Web unter https://zukunftigls.wordpress.com/2018/06/11/umweltschaeden-im-landschaftsschutzgebiet-patscherkofel/ ansehen.

Ich denke nicht, dass diese massiven Eingriffe – vor allem die extreme Verbreiterung des Weges – von den ausgestellten naturschutzrechtlichen Bescheiden abgedeckt sind. Teilweise ist der jetzige Weg im Landschaftsschutzgebiet auf eine Breite von über 6 Metern angewachsen.

Anhand der älteren Bilder von den Luftaufnahmen von der tiris (Tiroler Rauminformationssystem) Karte ist ersichtlich wie breit der Weg vorher war. Man kann dies auch ausmessen. Der Weg war vorher ca. 3 Meter breit über den ganzen Verlauf des Weges im Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist er an manchen Stellen doppelt so breit.

Im Anhang finden sie noch Screenshots von tiris, wo aufgezeigt wird, wie der Weg vor dem Neubau der Patscherkofelbahn ausgehen hat und wie breit dieser Weg war.

Diese massive Wegverbreiterung im Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel-Zirmberg, verursacht durch den Baustellenverkehr und durch die massive Aufschüttung des Weges für die neuen Patscherkofelbahn, ist meiner Meinung nach durch keinen Bescheid abgedeckt und somit ein Gesetzesbruch, welches von der BH Innsbruck geahndet werden MUSS.
Hier geht es nicht um die Frage, ob die Wegverbreiterungen notwendig waren oder nicht, sondern ob diese massive Wegverbreitungen überhaupt gesetzlich durch einen Bescheid gedeckt sind!

Bitte geben sie mir eine Stellungnahme zu meinem heutigen Schreiben ab – es betrifft alle die obigen genannten Personen direkt oder indirekt.

Auf mein letztes Schreiben hin, habe ich von keiner der oben genannten Personen eine Reaktion erhalten. (Ausnahme Mag. Mayr – er hat die letzte Email von mir nicht direkt bekommen.)

MfG Berthold Schwan von der Bürgerinitiative Igls

Opposition nimmt Patscherkofel ins Visier

mehr lesen unter http://www.tt.com/politik/landespolitik/14558830-91/opposition-nimmt-patscherkofel-ins-visier.csp?tab=article

Der Kofel und die Kohle

Was ist jetzt Sache am Patscherkofel und hat die Stadt überhaupt noch Geld? 6020 hat Fakten und Zahlen
mehr dazu lesen unter: www.6020online.at/ausgaben/juli-2018/der-kofel-und-die-kohle/

oppitz

Der Abbau der historischen alten Patscherkofelbahn geht weiter voran

Nachdem im Winter bereits die Gondel entfernt wurden, dann das Seil bis zur Mittelstation ebenso, kommen jetzt die Stützen dran.
Gestern wurden angefangen diese Stützen mit Schneidbrennern zu zerlegen!

Stützenabbau_WP_20180619_004DSC01591_Gondel mit Gebäude im hintergrund_1200pixGondel

Wie die Zivilgesellschaft (Bürgerinitiativen) am Beispiel des Patscherkofelprojektes ignoriert wurde und wird!

Kopf in den Sand stecken

Wir, als Bürgerinitiativen Innsbruck, beschäftigen uns jetzt mittlerweile seit über 3 Jahren mit dem Patscherkofelprojekt.

Am Anfang führten wir Gespräche mit allen politischen Verantwortlichen in Innsbruck und hofften auf ein Umdenken. Wir wurden empfangen, uns wurde zugehört, aber leider ist dann rein gar nichts geschehen. Das Projekt Patscherkofelbahn neu wurde mit aller Gewalt durchgeführt – das finanzielle Kostendesaster und die zahlreichen Umweltzerstörungen, auf die wir laufend hingewiesen haben, wurden ignoriert.

Im Laufe der Jahre brachten wir ein:

  • Unterschriftenaktion/Onlinepetition(die-patscherkofelbahn-soll-in-igls-bleiben) in den Gemeinderat – Herbst 2015
  • Anregung auf Einleitung eines UVP Verfahrens – 3.11.2016
  • Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft – 13.2.2017
  • Sachverhaltsdarstellung an den Rechnungshof in Wien – 21.2.2017
  • Zahlreiche Sachverhaltsdarstellungen und Strafanzeigen an die BH Innsbruck Land

Was wurde daraus?

Die Unterschriftenaktion(ca. 1000 Unterschriften)/Onlinepetition(666 Unterschriften) wurde vom IBK Gemeinderat ignoriert, laut Stadtrecht § 44 hätte damals eine Bürgerinitiative offiziell gestartet werden müssen – nicht mal das geschah, das Stadtrecht wurde gebrochen!

Das UVP Verfahren wurde eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft stellte ebenso das Verfahren ein.

Der Rechnungshof in Wien hat bis heute noch keine Prüfung unternommen.

Die Sachverhaltsdarstellungen/Anzeigen an die BH Innsbruck Land haben auch keine Wirkung gehabt. Die BH konnte leider keinen Gesetzesbruch finden.

Wir dokumentieren das Patscherkofelprojekt seit dem Herbst 2015 unter https://zukunftigls.wordpress.com und zeigen die Missstände auf.

Es gab Bürgerversammlungen und sogar eine Demonstration in der Maria-Theresien-Strasse im März 2017 mit ca. 700 Personen gegen das Patscherkofelprojekt.

Das Tragische an dieser ganzen Geschichte ist, dass wir in fast allen Punkten mit unseren Behauptungen Recht hatten und einfach von fast allen Seiten ignoriert wurden.

Wir wurden als Lügner, Aufhetzer, Nichts wissende, Nörgler und Verbrecher bezeichnet! So ein Kampf ist nicht wirklich lustig, es benötig sehr viel Energie, Kraft und Ausdauer. Daneben fallen zusätzlich noch sehr hohe finanzielle Kosten an.

Wie ernst hier die Zivilgesellschaft und deren Einsatz vom Innsbrucker Gemeinderat genommen wurde, sieht man jetzt am Resultat!

Es ist zum Schämen und ein Zeichen der Nichtbeteiligung von Bürgern in Innsbruck.

MfG Berthold Schwan von den Bürgerinitiativen Innsbruck

Hochspannung vor Beschluss zum Patscherkofel

Die Mehrkosten von 11 Millionen Euro sollen heute abgesegnet werden. Oppitz-Plörer sagt, sie habe keinen Druck wegen der Eröffnung gemacht.

mehr lesen unter: http://www.tt.com/politik/landespolitik/14469491-91/hochspannung-vor-beschluss-zum-patscherkofel.csp?tab=article

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