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Zukunft Igls

Unabhängige Bürgerinitiative Igls

Monat

November 2015

Feuer am Dach!

Die Bergstation rutscht Richtung Tal, die Stützen fallen in sich zusammen, die Seilrollen rosten vor sich hin, das Tragseil trägt gerade noch die Last seines Eigengewichtes, die Gondeln drohen auseinander zu brechen. Und dann noch das: am 27.11.2015 Feuerwehreinsatz bei der denkmalgeschützten Talstation der Patscherkofelbahn. Es ist Feuer am Dach, im wahrsten Sinne des Wortes!

Nullvariante wurde nie von der Stadt IBK überprüft!

Geschrieben von Autor: Waldinteressentschaftsmitglied
Datum:   11-11-15 16:04 auf http://www.dietiwag.org/phorum_2/read.php?f=2&i=333310&t=333310

Gestern (10. November 2015) war eine Informationsveranstaltung wegen dem Neubau der Patscherkofelbahn für die Mitglieder der Waldinteressentschat Igls/Vill.
Dr. Scheiber – einer der Geschäftsführer der Patscherkofelbahn – bestätigte dort, dass die Nullvariante (die derzeitigen Liftanlagen) nicht überprüft worden ist. Sie haben mit der Entscheidung für den Neubau der Patscherkofelbahn sofort mit neuen Varianten ohne Einkalkulierung der alten Pendelbahn begonnen. Es war von vorne her ein Faktum von der Stadt aus, dass die alten Liftanlagen wegkommen.
Also jetzt ist es auch von offizieller Seite bestätigt, dass die Vorwürfe, die von der Bürgerinitiative Igls ständig gepredigt werden, stimmen.
Die Stadt Innsbruck, insbesondere die Frau Oppitz-Plörer, gibt in Summe über 41 Millionen Euro aus ohne die wahrscheinlich günstigte Variante überhaupt bedacht zu haben. Ob sich hier die Stadt Innsbruck 20 bis 30 Millionen Euro erspart hätte, wird man wahrscheinlich nie wissen werden.
Mich persönlich wundern solche Entscheidungen sehr und ich als Mitglied der Waldinteressentschaft werde hier in Machenschaften mit reingezogen, die hart an der Grenze der Legalität sind!
Und falls hier jemand behaupt, dass dies, was ich hier geschrieben habe, nicht der Wahrheit entspricht: Einfach die anderen Mitglieder befragen, die gestern sehr zahlreich da waren. Soviele Zeugen findet man selten!

Die Rax Bahn wird um 3,5 Mio. € renoviert.

HAT DAS NICHT VORBILDWIRKUNG FÜR INNSBRUCK?
so kann man umweltfreundlich und mit wenig geld auch modernisieren! statt 41 mio. euro für den neubau der patscherkofelbahn geht´s bei der rax-bahn um 3,5 mio. euro!
aber warum einfach, wenn es sehr kompliziert, sehr teuer, sehr umweltschädlich und gegen den willen der innsbrucker bürger auch geht!

http://derstandard.at/2000025806944/Rax-Seilbahn-wird-vor-90-Jahr-Jubilaeum-2016-modernisiert

Bewegender Brief von Frau Anita Nagele

Brief Anita Nagele_1

Brief Frau Nagele

Der Innsbrucker Gemeinderat hat in einer turbulenten Sitzung am 30.10.2015 versucht, das Ende der „alten“ Patscherkofelbahn in Igls zu besiegeln. Das eingesetzte und umfangreiche Sicherheitsaufgebot inkl. Exekutive – ein einmaliger Vorgang in Innsbruck – gegen die Meinungsäußerung von anderen Wünschen der Bürgerinnen und Bürger kann das aber nicht erzwingen. Real gelebte Bürgerbeteiligung einer Stadtführung sieht anders aus!

Was ist dieser Beschluss tatsächlich wert? Experten, Bürger, politische Vertreter und österreichischen Medien wissen längst, es kreist der Pleitegeier über dem zwischenzeitlich schon mit über Euro 50,0 Mio. sündteuren und unseligen Projekt.

Der Stadt drohen durch zahlreiche begonnene Großprojekte explodierende Budgetdefizite in schwieriger werdenden Zeiten. Ein fundiertes Gutachten beweist, dass der von zahlreiche Bürger aus Igls und dem Großraum Innsbruck geforderte Erhalt und die Modernisierung der bisherigen Patscherkofelbahn – einschließlich der Tal-, Mittel- und Bergstation, der Streckensanierung, neuen Kabinen, Seilbahn- und Steuerungstechnik, Planungsarbeiten, Behördenverfahren usw. – insgesamt mit Euro 3,5 Mio. realisierbar sind (Stand 2013). Selbst der doppelte oder dreifache Betrag würde rund Euro 40,0 Mio. unseres Steuergeldes sparen oder könnte sinnvoller genutzt werden. Die Stadtführung ignoriert bislang die Prüfung der Studie total! Ein Monsterprojekt und Ballermann Fantasien sind die Ziele von wenigen Interessenten und eine respektlose Überforderung des Patscherkofels, seiner Naturschönheiten und von Nutzungskapazitäten.

Die erforderlichen Liegenschaften sind nicht im Besitz der Stadt! Für die Errichtung der neuen Bahn, des neuen Parkplatzes gigantischen Ausmaßes an der Römerstraße etc. wird viel Grund – unter anderem der Waldinteressentschaft Igls sowie der Agrargemeinschaft Patsch – benötigt. Es fehlen sämtliche genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen. Deren Dauer und Ausgang sind nicht seriös abschätzbar. Mit Umweltverträglichkeitsprüfungen ist zu rechnen. Bedarfs-, Wirtschaftlichkeits- und Ticketrechnungen fehlen! Wer trägt die Risiken? Letztendlich wir als Bürgerinnen, Bürger und Steuerzahler.

Mit unglaublicher politischer Verantwortungslosigkeit, politischer Packelei und Machtmissbrauch wird ein äußerst risikobehaftetes Vorhaben wider jede Vernunft „durchgedrückt“. Es gibt zahlreiche erfolgreiche Beispiele in den Alpen für erfolgreiche und hochrationelle Revitalisierungen bau- und altersgleicher Bahnen. Von erfolgreichen Retro-Innovationen haben die verantwortlichen Parteigänger anscheinend noch nie etwas gehört.

Die mehrmals geäußerte Forderung des Unterausschusses Igls nach einer Beibehaltung des Bahnanschlusses vorzugsweise bei der Talstation Igls ist seitens der Stadtpolitik abgelehnt worden. Mehr noch – der extra zur Klärung dieser Frage mit viel medialem Getöse eingerichtete Beirat II hat seine Tätigkeit nach zwei Sitzungen bereits ergebnislos eingestellt!

Möglichkeiten, diesen Unsinn zu stoppen bestehen – jeder Beitrag ist wichtig und zählt! Unterschreiben Sie bitte die Petition online https://www.openpetition.eu/at/petition/online/die-patscherkofelbahn-soll-in-igls-bleiben oder direkt in Igls: Die „alte“ Patscherkofelbahn soll in Igls bleiben! (Ägidihof, Sandbichler, Blumen Tauber, Apotheke Igls, Bächerei Höck).

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