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Zukunft Igls

Unabhängige Bürgerinitiative Igls

Anzeige an die BH Innsbruck wegen Gesetzesbruch im Landschaftsschutzgebiet

Sehr geehrte Frau Mag. Felipe, sehr geehrter Herr Dr. Nairz, sehr geehrte Frau Mag. Matt, sehr geehrter Herr Mag. Kostenzer, sehr geehrter Her Mag. Rieder, sehr geehrter Herr DI Christian Mayr,

 

vor ein paar Wochen habe ich bereits auf den wahrscheinlichen Gesetzesbruch im Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel-Zirmberg hingewiesen und angezeigt.

Ich habe auch zahlreiche Fotos gemacht und bereits veröffentlicht – diese kann man sich im Web unter https://zukunftigls.wordpress.com/2018/06/11/umweltschaeden-im-landschaftsschutzgebiet-patscherkofel/ ansehen.

Ich denke nicht, dass diese massiven Eingriffe – vor allem die extreme Verbreiterung des Weges – von den ausgestellten naturschutzrechtlichen Bescheiden abgedeckt sind. Teilweise ist der jetzige Weg im Landschaftsschutzgebiet auf eine Breite von über 6 Metern angewachsen.

Anhand der älteren Bilder von den Luftaufnahmen von der tiris (Tiroler Rauminformationssystem) Karte ist ersichtlich wie breit der Weg vorher war. Man kann dies auch ausmessen. Der Weg war vorher ca. 3 Meter breit über den ganzen Verlauf des Weges im Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist er an manchen Stellen doppelt so breit.

Im Anhang finden sie noch Screenshots von tiris, wo aufgezeigt wird, wie der Weg vor dem Neubau der Patscherkofelbahn ausgehen hat und wie breit dieser Weg war.

Diese massive Wegverbreiterung im Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel-Zirmberg, verursacht durch den Baustellenverkehr und durch die massive Aufschüttung des Weges für die neuen Patscherkofelbahn, ist meiner Meinung nach durch keinen Bescheid abgedeckt und somit ein Gesetzesbruch, welches von der BH Innsbruck geahndet werden MUSS.
Hier geht es nicht um die Frage, ob die Wegverbreiterungen notwendig waren oder nicht, sondern ob diese massive Wegverbreitungen überhaupt gesetzlich durch einen Bescheid gedeckt sind!

Bitte geben sie mir eine Stellungnahme zu meinem heutigen Schreiben ab – es betrifft alle die obigen genannten Personen direkt oder indirekt.

Auf mein letztes Schreiben hin, habe ich von keiner der oben genannten Personen eine Reaktion erhalten. (Ausnahme Mag. Mayr – er hat die letzte Email von mir nicht direkt bekommen.)

MfG Berthold Schwan von der Bürgerinitiative Igls

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Opposition nimmt Patscherkofel ins Visier

mehr lesen unter http://www.tt.com/politik/landespolitik/14558830-91/opposition-nimmt-patscherkofel-ins-visier.csp?tab=article

Der Kofel und die Kohle

Was ist jetzt Sache am Patscherkofel und hat die Stadt überhaupt noch Geld? 6020 hat Fakten und Zahlen
mehr dazu lesen unter: www.6020online.at/ausgaben/juli-2018/der-kofel-und-die-kohle/

oppitz

Der Abbau der historischen alten Patscherkofelbahn geht weiter voran

Nachdem im Winter bereits die Gondel entfernt wurden, dann das Seil bis zur Mittelstation ebenso, kommen jetzt die Stützen dran.
Gestern wurden angefangen diese Stützen mit Schneidbrennern zu zerlegen!

Stützenabbau_WP_20180619_004DSC01591_Gondel mit Gebäude im hintergrund_1200pixGondel

Wie die Zivilgesellschaft (Bürgerinitiativen) am Beispiel des Patscherkofelprojektes ignoriert wurde und wird!

Kopf in den Sand stecken

Wir, als Bürgerinitiativen Innsbruck, beschäftigen uns jetzt mittlerweile seit über 3 Jahren mit dem Patscherkofelprojekt.

Am Anfang führten wir Gespräche mit allen politischen Verantwortlichen in Innsbruck und hofften auf ein Umdenken. Wir wurden empfangen, uns wurde zugehört, aber leider ist dann rein gar nichts geschehen. Das Projekt Patscherkofelbahn neu wurde mit aller Gewalt durchgeführt – das finanzielle Kostendesaster und die zahlreichen Umweltzerstörungen, auf die wir laufend hingewiesen haben, wurden ignoriert.

Im Laufe der Jahre brachten wir ein:

  • Unterschriftenaktion/Onlinepetition(die-patscherkofelbahn-soll-in-igls-bleiben) in den Gemeinderat – Herbst 2015
  • Anregung auf Einleitung eines UVP Verfahrens – 3.11.2016
  • Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft – 13.2.2017
  • Sachverhaltsdarstellung an den Rechnungshof in Wien – 21.2.2017
  • Zahlreiche Sachverhaltsdarstellungen und Strafanzeigen an die BH Innsbruck Land

Was wurde daraus?

Die Unterschriftenaktion(ca. 1000 Unterschriften)/Onlinepetition(666 Unterschriften) wurde vom IBK Gemeinderat ignoriert, laut Stadtrecht § 44 hätte damals eine Bürgerinitiative offiziell gestartet werden müssen – nicht mal das geschah, das Stadtrecht wurde gebrochen!

Das UVP Verfahren wurde eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft stellte ebenso das Verfahren ein.

Der Rechnungshof in Wien hat bis heute noch keine Prüfung unternommen.

Die Sachverhaltsdarstellungen/Anzeigen an die BH Innsbruck Land haben auch keine Wirkung gehabt. Die BH konnte leider keinen Gesetzesbruch finden.

Wir dokumentieren das Patscherkofelprojekt seit dem Herbst 2015 unter https://zukunftigls.wordpress.com und zeigen die Missstände auf.

Es gab Bürgerversammlungen und sogar eine Demonstration in der Maria-Theresien-Strasse im März 2017 mit ca. 700 Personen gegen das Patscherkofelprojekt.

Das Tragische an dieser ganzen Geschichte ist, dass wir in fast allen Punkten mit unseren Behauptungen Recht hatten und einfach von fast allen Seiten ignoriert wurden.

Wir wurden als Lügner, Aufhetzer, Nichts wissende, Nörgler und Verbrecher bezeichnet! So ein Kampf ist nicht wirklich lustig, es benötig sehr viel Energie, Kraft und Ausdauer. Daneben fallen zusätzlich noch sehr hohe finanzielle Kosten an.

Wie ernst hier die Zivilgesellschaft und deren Einsatz vom Innsbrucker Gemeinderat genommen wurde, sieht man jetzt am Resultat!

Es ist zum Schämen und ein Zeichen der Nichtbeteiligung von Bürgern in Innsbruck.

MfG Berthold Schwan von den Bürgerinitiativen Innsbruck

Hochspannung vor Beschluss zum Patscherkofel

Die Mehrkosten von 11 Millionen Euro sollen heute abgesegnet werden. Oppitz-Plörer sagt, sie habe keinen Druck wegen der Eröffnung gemacht.

mehr lesen unter: http://www.tt.com/politik/landespolitik/14469491-91/hochspannung-vor-beschluss-zum-patscherkofel.csp?tab=article

Kosten für Kofelbahn: Minus höher als erwartet, EIB als Retter?

Die alte Patscherkofelbahn schrieb 2016/17 ein Minus von 850.000 Euro. Die Mehrkosten der neuen Bahn soll die Investitionsbank finanzieren.

mehr lesen unter: http://www.tt.com/politik/landespolitik/14463833-91/kosten-f%C3%BCr-kofelbahn-minus-h%C3%B6her-als-erwartet-eib-als-retter.csp?tab=article

Umweltschäden im Landschaftsschutzgebiet Patscherkofel

Fotos vom 7. Juni 2018
Bei diesem Wegabschnitt handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet. Es handel sich hier bei auch eine höchst sensible Quellflur, die geschützt werden MUSS!
Normalerweise sind Aufschüttungen und Wegverbreiterungen in Landschaftsschutzgebieten strengstens verboten.
Besonders an den Wegrändern erkennt man auf den Bildern, wie rücksichtslos hier mit der Umwelt umgegangen wird und wurde!
Wer ist hierfür verantwortlich bzw. gibt es irgendwelche Konsequenzen?

Patscherkofelbergstation

Fotos sind vom 7. Juni 2018.

Ob das Restaurant „Das Kofel“ rechtzeitig zur Eröffnung am 22. Juni 2018 fertig sein wird?

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